BerufsFindung

>> Es kam der Tag, an dem sie sich fragte: "Willst du das noch weitere 15 Jahre lang machen? Die Antwort war: nein." <<

 

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 "Der Traum vom anderen Leben"

(25.10.2013 - Spiegel Online)

 

  • Bist du glücklich in deinem Job?
  • Bist du zufrieden mit deinen Arbeitsbedingungen?
  • Gehst du an etwa drei Tagen der Woche mit einem wohligen Bauchgefühl zur Arbeit?
  • Kannst du dir vorstellen, diesen Beruf noch weitere 30 Jahre auszuüben?
  • Bist du generell auf der Suche nach einem für dich passgenauen Beruf?
  • Du arbeitest und lebst, würdest aber gerne leideschaftlich und sinnerfüllt deinem wahren Herzensjob nachgehen?
  • Du machst gerade Abitur oder ein soziales Jahr und hast lauter Fragezeichen im Kopf?
  • Du schwankst zwischen Kündigen, Auswandern oder einfach nur die Abteilung wechseln?
  • Dich hat der Gedanke, dass dies dein einziges Leben sein könnte, in Panik versetzt und nun hinterfragst du die Sinnhaftigkeit deines Berufs?
  • Du bist hochsensibel oder vielbegabt und es fällt dir schwer, dich auf einen einzigen Beruf festzulegen? Du würdest gerne all bzw. viele deiner Facetten nicht nur privat, sondern auch beruflich miteinander vernetzen und verwirklichen?
  • Du spielst schon länger mit dem Gedanken, dich selbständig zu machen, aber Mut, Perspektive und Spezialisierungsideen fehlen dir?

 

DAFÜR BZW. DAGEGEN KÖNNEN WIR GEMEINSAM ETWAS TUN !

 

Manchmal hilft es, sich seiner Interessen, Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden..

 

Manchmal hilft es, mit einem Selbstwert- und/oder Achtsamkeitstraining (SIEHE UNTEN!) mit sich und seinen Kräften besser haushalten zu lernen und sich von seinen Vorgesetzten nicht mehr alles gefallen zu lassen..

 

Manchmal hilft es, wieder seine Kindheitsvisionen aufleben zu lassen..

 

Manchmal hilft es, die tieferen Ebenen einer scheinbaren Berufsproblematik zu erkennen und aufzuarbeiten..

 

Und manchmal kommt urplötzlich ein ganz anderes Thema zum Vorschein..

 

In diesem Sinne durchleuchten wir zunächst auf klassisch-analytische Berufsfindungsweise deine Hardware, um uns dann aber recht zügig auf kreative und tiefgehende Weise deiner viel spannenderen Software zu widmen. Gemeinsam mit dem intuitivem Wissensschatz deines ganzen Systems wirst du dann EIGENE, AUTHENTISCHE und TRAGFÄHIGE Entscheidungen bezüglich deines nächsten beruflichen Schritts treffen können!

 

Das Sichten und Sammeln von Stärken und Talenten allein bringt dich nicht zu deinem Traumjob. Erst wenn deine wahren Träume, Bedürfnisse und Motivationen, Lebensumstände und Realisierbarkeiten passgenau auf deine Potenziale und Fähigkeiten treffen, unbewusste Blockaden gelöst oder halbbewusste transgenerative Erwartungen sowie Traditionen deiner Ahnen aufgedeckt sind, kann sich ein stimmiges Gefühl, ein JA! zu DEINEM alten, neuen oder veränderten BERUF in DIESEM Lebensabschnitt einstellen.

 

Befreie dich von dem Druck, DEN ultimativen Beruf finden zu müssen. Was spricht gegen viele Berufe oder wenigstens zwei, die sich eventuell sogar ergänzen? Empfinde einen Richtungswechsel innerhalb deiner Lebensmitte oder während eines unerwartet schwierigen Studiums nicht als Versagen, sondern als Chance und Erweiterung deines Erfahrungsschatzes. Der Weg zeichnet sich manchmal erst im Gehen ab.

Auf der anderen Seite muss man sinkende Schiffe nicht immer zwangsläufig verlassen, man kann auch ihren Spielraum vergrößern oder die Kursrichtung ein wenig ändern, um sich wieder wohl zu fühlen oder Sinn und Entwicklung in einer Tätigkeit zu sehen.

 

In diesem Interview mit Mara Stix findest du als vielbegabte Scanner-Persönlichkeit Inspirationen für deine Talentnutzung und deine beruflichen Möglichkeiten..

BerufsBalance

In unserer heutigen Zeit fällt eine gesunde Abgrenzung und das Sorgen für sich selbst im beruflichen Alltag aufgrund des Mithaltenwollens aber auch Mithaltenmüssens nicht nur hochsensiblen Menschen immer schwerer.

 

Es scheint, als bekäme der Slogan "HÖHER, SCHNELLER, WEITER" jeden Tag weitere Dimensionen, die einen verzweifelt an der Wasseroberfläche paddelnd in die Tiefe ziehen.

 

Durch das reißende Tempo vielfältiger Arbeitsanforderungen, komplexer werdender Arbeitsbereiche bei gleichzeitig sich verschlechternden Arbeitsbedingungen braucht es viel Kraft und Einfallsreichtum, um den Berufsalltag bis zum heißersehnten Jahresurlaub geschweigedenn bis zum höchst wahrscheinlich psychosomatischüberlagerten Rentendasein halbwegs zu überstehen.

 

Kann das auch auf einem weniger kraftraubenden Wege gelingen?

Geht das?

Bin ich der globalisierten Dynamik, meinem kopfengen Chef

und meinem ehrgeizgeplagten Arbeitskollegen hoffnungslos ausgeliefert

oder gibt es Auswege aus diesem AlltagswahnSINN

ohne gleich den Job wechseln zu müssen oder gar auszuwandern?

 

Auch wenn ich Gefahr laufe bei den eher skeptischen Lesern dieser Seite die Großhirnrin-denschublade "Modeerscheinung" zu bedienen, so wage ich es doch und werfe nun folgende Buchstabenanordnung zur Beantwortung dieser Fragen in das Broca-Areal deines Gehirns:

 

 

 

A C H T S A M K E I T

 

 

drei, zwei, eins...

 

ja, lass es ruhig noch etwas weiter wirken und nimm einfach wahr,

welche Gedanken, Gefühle oder Körperreaktionen zu diesem Begriff

in deinem Inneren auftauchen...

 

ganz unvoreingenommen

 

ohne zu bewerten

 

ohne zu urteilen

 

lass deine Schublade erstmal zu,

auch wenn sie dich anfleht, sie zu öffnen

 

und schau einfach neugierig,

was da gerade passiert

 

sei Beobachter

 

deiner Welt

 

gestalten und konstruieren kannst du später!

 

 

Jeder von uns hat jederzeit die freie Wahl, Abstand vom äußeren und inneren Geschehen zu nehmen. Sich nicht mit dem vorwurfsvollen Blick des Gegenübers oder seiner Mitleidsstory komplett zu identifizieren. Sich stattdessen über seinen Atem ganz mit dem Augenblick zu verbinden, ohne in alte Muster zu schnallen oder Katastrophenszenarien in der Zukunft zu kreieren.

 

Jeder.

 

Jederzeit.

 

Dabei ist Achtsamkeit nach buddhistischer Tradition nicht als Methode oder Technik zu verstehen, sondern beschreibt eher eine Grundhaltung sich selbst, anderen Menschen und den Ereignissen im Leben gegenüber.

 

Gleichwohl schadet es nicht, die Basis dieser Haltung in einem Achtsamkeitstraining zu erlernen. Entscheidend ist ohnehin die eigenverantwortliche Integration in den Alltag mit Berücksichtigung der 21-Tages-Regel: Nur wenn man täglich dem Gehirn einen neuen Impuls schickt, kann sich eine neue neuronale Spur langfristig etablieren.

 

Was gewinne ich genau?

 

Das achtsame Sich-Selbst- und die Welt-Wahrnehmen bewirkt, dass man sich ALLEM, was in einem bestimmten Augenblick passiert, vom Anziehen bis zum Beziehungscrash, mit einer rein beobachtenden Haltung zuwendet, die einen auf lange Sicht Ruhe bewahren sowie Klarheit und Souveränität gewinnen lässt.

 

Du ärgerst dich weniger, verlierst dich weniger in dich oder andere kritisierende Streitgespräche deiner vielen Stimmen im Kopf, stehst in Verbindung mit deinen Gefühlen und Körpersignalen und vor allem nicht erst dann, wenn es schmerztechnisch so richtig zur Sache geht. Du lebst nicht mehr nur verhaftet im Gestern oder taktest zwanghaft dein Morgen. Du besitzt einen Anker, den du immer bei dir hast: Deinen Atem.

 

In beruflichen Kontexten kannst du besser die Ruhe bewahren und gut für dich sorgen, da du deine Körper-, Geist- und allgemeinen Belastungsgrenzen schneller spürst.

Dein Blutdruck, dein Herzschlag und deine Muskeln entspannen sich wie von Geisterhand und deine Kinder werden es dir danken, wenn du nicht total gestresst nach Hause kommst, sondern dich nun auch noch ihnen aufmerksam zuwenden kannst, ohne in Grübeleien an das Kundengespräch vom Vormittag oder an die Zehnstundenschicht am nächsten Tag zu versinken.

 

Möglichkeiten und Varianten gibt es viele und gemeinsam können wir herausfinden, welche Art (Sitzmeditation, Bodyscan usw.) für dich und deinen Alltag am passendsten ist.

 

 

PFAD DER ACHTSAMKEIT ("Lebenskarten" von Barbara Völkner)
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