Verlorener Zwilling & Hochsensibilität

Auf der Homepage des diesjährigen Hochsensibilitätskongresses wurden die Symptome alleingeborener Zwillinge sowie ein sehr interessanter Artikel von Michelle Haintz dazu veröffentlicht, da dieses Thema stark mit dem Wesensmerkmal der HS zusammenzuhängen scheint..

 

Mögliche Zeichen auf emotionaler, psychischer, Handlungs- und Körperebene:

  • Schon als Kind Interesse zu allem rund um das Thema „Zwillinge“
  • Als Kind das Gefühl zu haben: “ Es fehlt noch jemand in der Familie“
  • Sich nur halb, unvollständig fühlen
  • Das Gefühl, in der falschen Familie zu sein
  • Traurigkeit oder Schuldgefühle, ohne zu wissen, wo diese herkommen
  • Auf der ständigen Suche sein: nach DEM richtigen Partner/besten Freundin, DEM richtigen Beruf, DEM richtigen Ort
  • Nicht richtig ankommen können
  • Große Verlustsängste
  •  Schuldgefühle oder Wut
  • Gefühl haben „es reicht nie“
  • Für zwei oder mehr arbeiten
  • Für zwei oder mehr (zu viel) kochen oder einkaufen
  • Besonders wache und empfängliche Sinne haben (< HSP)
  • Ein Grundgefühl des auf der Suche-Seins – oft reisend
  • Das Gefühl, etwas fehlt im Leben
  • Angst, es alleine nicht zu schaffen
  • Großes Interesse für die geistige Welt und Spiritualität
  • Körperlich: sichtbare Asymmetrie (kein Körper ist symmetrisch, aber manchmal zeigt es sich durch Verwachsungen besonders deutlich)
  • Eventuell Verwachsungen im oder am Körper (wenn der Zwilling in einem frühen Stadium stirbt, kann es vorkommen, dass dieser mit der Gebärmutter oder dem Alleingeborenen verwächst)
  • Todessehnsucht oder die Sehnsucht nach „der anderen Seite“ ist einem sehr vertraut
  • Hautkrankheiten schon kurz nach der Geburt (Neurodermitis bspw). Dies zeigte sich oft in systemischen Aufstellungen. Es wurde quasi etwas von der Haut „weggerissen“
  • „Selbstsabotage“: immer wieder scheinbar keinen Erfolg zu haben. Das muss nicht alle Bereiche betreffen. Z.B. nur in der Partnerschaft oder im Beruf. Sich „es nicht erlauben“, glücklich und erfolgreich zu sein (wenn der andere schon nicht überleben durfte)
  • Angst vor Nähe oder aber auch klammern! Auch: Angst vor Berührung oder starker „Hauthunger“
  • Gefühl der Ohnmacht, Hilflosigkeit, sich ausgeliefert fühlen
  • Ein distanziertes Gefühl zur Mutter
  • Angst, Beklemmung in engen Räumen, Aufzügen..

 

 

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